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PHILIPP EISENBLÄTTER

 Philipp Eisenblätter

Philipp Eisenblätter bewegt sich mit seinen deutsch-sprachigen, melancholisch- bisweilen poetischen Liedern und Chansons zwischen modernem Indie -Sound und Einflüssen aus Deutsch-Pop, Folk, Blues und Seventies-Rock.

Die WAZ meint: „Auf diesen Duisburger muss man aufpassen; er könnte der Bob Dylan des Ruhrgebiets werden.“

Aktuelles Album ROM

Konzerte:

ROM in

 

31.01.2026 NEUSS, Schwannstr. 24,44160 Neuss Songpoeten bei Kultur im Hinterhof KARTEN 20:00Uhr

20.02.2026 FREIBURG, Kiss KARTEN bald

05.03.2026 DUISBURG, Das  Café

10.03.2026 AHRENSBURG, Kultavida 19:30Uhr KARTEN

12.03.2026 BREMEN, Schnürschuh Theater KARTEN 19:30Uhr KARTEN

13,93.2026 OLDENBURG, Litfaß 19:00 Uhr Reservierung unter : 0441-87372

14.03.2026 SANDHATTEN, Alte Post KARTEN

15.03.2026 LEER, Kulturspeicher KARTEN 

28.03.SELB, Jungbrunnen

11.04.ADORF, Scala Achtung wird verschoben!

17.04.2026 DORTMUND Haus Hörde KARTEN bald

13.05.2026 ST.GALLEN, Kafi Otmar

14.05. BADENWEILER, Fini -Resort

 

Philipp Eisenblätter – „Rom“

Der Mann hat ein sicheres Gespür für Partnerschaften: Philipp Eisenblätter, Herzens-Duisburger mit Bodenhaftung und Sinn für Großstadt-Chansons, hat sich nach einer befruchtenden Partnerschaft mit Tom Liwa („Flowerpornoes“) sein viertes Album „Rom“ vom prominenten Ruhrpott-Nachbarn Stoppok produzieren lassen. Und nicht nur das: Stefan Stoppok, Garant für guten Song-Geschmack, hat auch noch (fast) alle Instrumente des Albums eingespielt. Das entstand in der Corona-Zwangspause, wird nun mit Unterstützung der Initiative Musik ohne Label veröffentlicht und überlebte die Schockstarre bestens. Denn Authentizität überlebt jeden Zeitgeist. Das Unperfekte, das Rohe, das Beiläufige, das Unaufgeregte, das Typische verstärkt den markanten Charme der Eisenblätter-Songs. Dazwischen taucht mit einer Adaption „Wenn es Nacht ist in der Stadt“ die deutsche Version einer Dylan-Vorlage auf. Bob Dylan erwähnt Eisenblätter ebenso als Einfluss wie Neil Young und die Stones. Von Stoppoks Musik- und Lebenswelten ist der Enddreißiger aber auch nicht weit entfernt.

Eine weitere Verbindung: Eisenblätter kann auch Liebeslieder. Der wärmende Sound der Rock-Väter durchfließt die Ewigkeitsgeschichten, die die Menschen „tief in der Erde“ finden. Die E-Gitarre entschwebt jaulend auf Wolke Sieben, das Fender Rhodes tropft Tränen in den Kreisverkehr der Hoffnung. „Wenn du nicht mehr weiterweißt, mach einen Song draus“ eilt als erklärender Opener mit strammem Beat wie ein Grundsatzprogramm dem Album voraus. Oftmals leicht vernuschelt, meist zerbrechlich im Tonfall sucht er Orientierung zwischen den Hochöfen-Wolken seiner Heimatstadt. Die Vergeblichkeit und die Versuchung, die Aufbruchstimmung und die Sperrstunde, die „Sucht“ und der „Schnaps“, Paradies und Alltag sind die Beziehungskoordinaten für diese Herzensangelegenheiten. Deshalb findet sich auch das „Duisburg Lied“, mit dem Eisenblätter vor ein paar Jahren im Revier den Durchbruch als Singer-Songwriter schaffte, in einer neuen Version und alter Kumpel-Treue auf „Rom“. Der Titelsong heißt genau gesagt „Älter als Rom“, ein verwehter Rückblick auf Innigkeit und Zweisamkeit. Am Ende führen alle Lieder nach Rom?

c Andreas Radlmaier

 

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